FC Perl 1922 e.V.

Der FC Perl präsentiert sich als vielseitiger Sportverein mit rund 340 Mitgliedern.
Zum Verein gehören:

  • aktive Fußballspieler in verschiedenen SG‑Mannschaften, einschließlich der Alten Herren und der Jugendabteilung
  • eine 1983 gegründete Frauengymnastikgruppe
  • eine Trimmgruppe (gegründet 1991)
  • die Gruppe „Fit ins Wochenende“ (seit 2001)
  • zahlreiche inaktive Mitglieder, die den Verein ehrenamtlich unterstützen

Über den Verein

Die Anfänge (1922–1933)

Im Jahr 1922, vier Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs, gründeten junge Männer in Perl erstmals einen Fußballverein. Dieser nannte sich „DT – Deutsche Turnerschaft“, war jedoch keinem Verband angeschlossen. Spiele wurden auf einem selbst hergerichteten Platz in Sehndorf gegen Mannschaften der umliegenden Orte ausgetragen. 1925 löste sich die DT wieder auf. Gründe waren u. a. Verheiratungen sowie die wachsende Bedeutung der Turnerriege. Mit dem Amtsantritt von Pastor Windhausen entstand die DJK Perl, die sowohl im Turnen als auch im Fußball große Erfolge erzielte.

Zeit des Nationalsozialismus und Neubeginn (1933–1946)

Mit der Gleichschaltung 1933/34 endete die Arbeit der DJK abrupt. Während des Zweiten Weltkriegs ruhte der Sportbetrieb vollständig. Im März 1946 entstand die Idee zur Wiedergründung des Vereins. Am 13. April 1946 wurde der FC Perl offiziell im „Hotel zur Post“ neu ins Leben gerufen. Theo Merinsky und Peter Müller spielten dabei eine entscheidende Rolle. Merinsky übernahm zunächst mehrere Funktionen gleichzeitig – vom Vorsitzenden bis zum Torwart. Das erste Meisterschaftsspiel nach der Neugründung fand am 29. Dezember 1946 gegen Rot‑Weiß Wiltingen statt und endete 3:0.

Entwicklung in den 1950er–1970er Jahren

Nach der Abtrennung des Saargebiets spielte der FC Perl in der 2. Kreisklasse Merzig. 1952/53 gelang die Meisterschaft und der Aufstieg in die 1. Kreisklasse. Ab 1953 existierte zudem eine erfolgreiche Damen‑Leichtathletikmannschaft, aus der später eine Handballabteilung hervorging – der heutige HC Perl. Die Fußballabteilung wuchs durch Jugendmannschaften weiter an. Dennoch kam es zu mehreren Abstiegen (1957, 1960), bevor 1964 der Wiederaufstieg in die B‑Klasse gelang.

Die SG Perl‑Besch (ab 1986) und SG Moseltal (ab 2025)

Durch gesellschaftliche Veränderungen und eine sinkende Zahl aktiver Spieler wurde die Bildung einer Spielgemeinschaft notwendig. 1986 einigten sich der FC Perl und der SV Besch auf die Gründung der SG Perl‑Besch. 1992 folgte die erste Meisterschaft der SG und der Aufstieg in die Bezirksliga. 2001 erreichte die SG sogar die höchste saarländische Amateurklasse (Verbandsliga/Saarlandliga). Im Jahr 2025 wurde die SG Perl/Besch aufgelöst und die SG Moseltal gegründet. Diese besteht aus den 4 Stammvereinen FC Perl, SV Besch, TuS Nennig und FC Oberleuken/Borg, die als Vereine weiterhin eigenständig sind.

Wichtige Ereignisse seit den 1970er Jahren

  • 1970: Meisterschaft der 1. Mannschaft in der C‑Klasse Merzig
  • 1971: Gründung der AH‑Abteilung
  • 1972: Bau des Mehrzweckgebäudes zum 50‑jährigen Jubiläum
  • 1973: Errichtung der ersten Flutlichtanlage
  • 1978: Erstes Turnier „Unser Dorf spielt Fußball“
  • 1981: Meisterschaften der 1. Mannschaft und der A‑Jugend
  • 1987: Einweihung des neuen Umkleidegebäudes
  • 1989: Dreiländer‑/Europawanderung mit prominenten Gästen
  • 1992: 70‑Jahr‑Feier, Fahnenweihe und Einweihung des ausgebauten Sportplatzes
  • 1997: Sportwerbewoche mit Ober‑ und Regionalligamannschaften
  • 2001: Fertigstellung des neuen Rasenplatzes
  • 2002: Beteiligung an Tour de France und Giro d’Italia in Perl
  • 2004: Antrag auf Bau eines neuen Clubheims
  • 2012: Beginn der Erdarbeiten für das neue Sportgelände
  • 2025: Fertigstellung und Einweihung der neuen Sportanlage am Kreckelberg

Sportstätte

Vorstand

Christian

Henkgen

1. Vorsitzender

Thorsten

Schilz

2. Vorsitzender

Maik

Sieren

Geschäftsführer

Johannes

Kiefer

Schatzmeister

Ralf

Werding

Beisitzer

Christoph

Reiter

Beisitzer

Peter

Repplinger

Beisitzer

Herbert

Friedrich

Beisitzer

Christoph

Biwersi

Beisitzer

Dominik

Scherer

Beisitzer

Etienne

Kintzig

Beisitzer

Max

Woll

Beisitzer

Paul

Schweizer

Beisitzer

Ralf

Schmitt

Beisitzer

Christian

Gorges

Beisitzer

Pascal

Pleimling

Beisitzer